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Wildernde Hunde im Bachtelgebiet; Befristete Bewilligung für die Jagdgesellschaft zum Abschuss eines bestimmten Hundes

Aufgrund des enormen öffentlichen Interesses an der durch den Gemeinderat erteilten Bewilligung, in welcher der Abschuss eines bestimmten wildernden Hundes genehmigt worden ist, möchten wir untenstehend Antworten zu den in den letzten zwei Tagen in diesem Zusammenhang gestellten Fragen liefern:

Was wurde bisher unternommen, um den wildernden Hund einzufangen bzw. identifizieren zu können?
Seit Bekanntwerden der Problematik sind Patrouillen durch die Jagdaufseher sowie die Polizei im betroffenen Gebiet massiv verstärkt worden. Bisher konnte der wildernde Hund jedoch nicht mehr gesichtet werden.

Warum wird der Hund nicht betäubt?
Man gelangt nicht nahe genug (15 – 20 m) an den Hund heran, um die Betäubungspfeile wirksam einsetzen zu können. Könnte man sich dem Hund auf die nötige Distanz von ca. 20 Metern nähern, würde man versuchen das Tier zu fotografieren, um den Besitzer anhand von Flugblättern ausfindig machen zu können.

Wurde mit Tierschutzorganisationen Kontakt aufgenommen (Hilfestellung etc.)?
Entsprechende Fachleute sind bereits in der Jagdgesellschaft vertreten. Zudem ist man mit diversen externen Experten in Kontakt.

Für wie viele Hunde wurde die Abschussbewilligung erteilt?
Nur für den einen, den beschriebenen Merkmalen entsprechenden Hund. Andere Hunde dürfen von Gesetzes wegen nicht geschossen werden.

Wer darf den wildernden Hund schiessen?
Die Abschussbewilligung berechtigt die Pächter, Jagdaufseher sowie die Polizei den wildernden Hund als letztes Mittel abzuschiessen. Die Bewilligung zum Abschuss ist befristet auf den 31. Dezember 2013. Bevor man sich jedoch zu diesem Schritt entscheidet, wird man alles daran setzen, den Hund lebend zu fassen bzw. den Besitzer eruieren zu können.

Wie viele Tiere sind dem Hund bereits zum Opfer gefallen?
Bisher müssen vier gerissene Rehe, darunter auch Mutter-Rehe zu den Opfern gezählt werden. Noch nicht absehbar ist die Zahl der verendenden Rehkitze, aufgrund der toten Mutter-Rehe. Zudem wurde auch ein Hase durch den wildernden Hund getötet.

Auf was muss man als Hundehalter in nächster Zeit besonders achten?
Wichtig ist, dass der Hundehalter sein Tier stets unter Kontrolle bzw. unter Aufsicht hat. Nichtsdestotrotz sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass für Hunde, für welche keine Abschussbewilligung ausgestellt wurde, keinerlei Gefahr besteht.

Die Halter des beschriebenen Hundes oder der anderen Hunde sowie Dritte, welche weitere Hinweise zu den wildernden Hunden geben können, werden hiermit gebeten, sich unverzüglich mit der Abteilung Gesundheit und Umweltschutz, Tel. 044 938 55 25, in Verbindung zu setzen.

Für weitere Fragen steht der Jagdobmann, Peter Knecht, unter Tel. 079 221 90 83 gerne zur Verfügung.

Der Gemeinderat bedankt sich für die Kenntnisnahme und hofft auf das Verständnis dieser Massnahme.

Datum der Mitteilung 27. Aug. 2013